Goldener Schnitt- einfach erklärt

Was bedeutet: Goldener Schnitt?

Definition:

Der Goldene Schnitt (mathematisches Verhältnis ~1:1,618) und die Drittel-Regel sind Kompositionsprinzipien, die die Blickführung in Fotos steuern. Beide Techniken helfen, harmonische und professionelle Bildaufteilungen zu schaffen – besonders relevant für Business- und Personal-Branding-Fotografie, wo klare, ästhetische Bilder gefragt sind.

Anwendung:

  • Drittel-Regel:
    Das Bild wird durch zwei horizontale und zwei vertikale Linien in neun gleich große Bereiche unterteilt. Wichtige Bildelemente (z. B. Augen einer Person, Logo, Hände) werden auf den Schnittpunkten oder Linien platziert, um natürliche Spannung zu erzeugen.
    Beispiel: Bei einem Portrait liegen die Augen auf der oberen horizontalen Linie.
  • Goldener Schnitt:
    Eine spiralförmige Komposition (basierend auf der Fibonacci-Folge), die den Blick des Betrachters sanft durch das Bild führt. Wird oft in anspruchsvolleren Aufnahmen (z. B. Architektur, Kunst) eingesetzt, aber seltener in klassischer Businessfotografie.
    Beispiel: Ein Führungsportrait mit diagonaler Ausrichtung (z. B. Person im Vordergrund, Bürohintergrund im Goldenen Schnitt).

Praktische Tipps:

  • Kamera-Raster: Die meisten Kameras/Smartphones bieten ein Drittel-Raster (im Menü aktivierbar).
  • Nachbearbeitung: In Lightroom/Photoshop kann das Bild zugeschnitten werden, um die Regel anzuwenden.
  • Businessfotografie: Die Drittel-Regel ist hier praktikabler als der Goldene Schnitt, da sie schneller umsetzbar ist.

Warum das wichtig ist:

Die Drittel-Regel hilft, ausgewogene und ansprechende Businessfotos zu erstellen – ob für Websites, LinkedIn oder Printmedien. Sie vermeidet statische, mittige Kompositionen und schafft stattdessen dynamische, professionelle Bilder, die länger betrachtet werden.

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Bild von Phil Vetter

Phil Vetter

Autor dieses Glossar-Beitrags