Graukarte- einfach erklärt

Was bedeutet: Graukarte?

Graukarte (Weißabgleich in der Businessfotografie)

Definition:

Eine Graukarte (auch „Graureferenzkarte“) ist ein neutralgraues Hilfsmittel (18% Grau), das für den präzisen Weißabgleich in der Fotografie verwendet wird. In der Business- und Personal-Branding-Fotografie sorgt sie dafür, dass Farbstiche (z. B. durch künstliches Licht oder gemischte Lichtquellen) vermieden werden und die Farbtreue der Aufnahmen gewährleistet ist – besonders wichtig für konsistente Corporate-Identity-Bilder.

Anwendung:

  • Vor dem Shooting: Die Graukarte wird unter denselben Lichtbedingungen wie das Motiv fotografiert.
  • Weißabgleich einstellen: Die Kamera oder Bildbearbeitungssoftware (z. B. Lightroom) nutzt die Graukarte als Referenzpunkt, um neutrale Farben zu erzielen.
  • Serienaufnahmen: Besonders bei mehreren Fotos (z. B. Teamportraits, Produktaufnahmen) sorgt die Graukarte für einheitliche Farbtöne über alle Bilder hinweg.

Praktische Tipps:

  • Kosten: Graukarten sind günstig (ab 10 €) und wiederverwendbar.
  • Alternativen: Bei spontanen Shootings kann auch ein weißes Blatt Papier (für manuellen Weißabgleich) helfen – allerdings weniger präzise.
  • RAW-Format: Ermöglicht nachträglichen Weißabgleich in der Bearbeitung, falls keine Graukarte verwendet wurde.

Warum das wichtig ist:

Ein korrekter Weißabgleich vermeidet unnatürliche Farbstiche (z. B. gelbliche Bürolichter oder bläuliches Fensterlicht) und sorgt dafür, dass Hauttöne, Kleidung und Markenfarben realistisch wirken – ein Must-have für hochwertige Business- und Personal-Branding-Fotos.

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Bild von Phil Vetter

Phil Vetter

Autor dieses Glossar-Beitrags